Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Donnerstag, 28. November 2013

525

Ich liebe diese Zahl.
Sie hat mir Änderung gebracht.
Mein Leben bereichert.

Die Lady hervorgebracht

525

Diese Zahl hat mein Leben verändert.

Irgendwie wichtig für mich uns


Vom Rosenzüchtling

Sonntag, 27. Oktober 2013

Unerreicht

Ach, wie hatte ich mir das damals ausgemalt.


Zu sehen was mit Rose geschieht, wenn sie von anderen Menschen verwöhnt wird.
Zusehen, wenn sie sich einem Anderen hingibt.

Überlegt und geplant wo es solche Möglichkeiten gibt.
Mit ihr darüber Gesprochen und sie war nicht abgeneigt.
Es schien schließlich ein großer Wunsch von mir zu sein.

Dann änderte sich viel.
Zum Einen bekam sie alle Zepter in die Hand.
Ab jetzt war es ihre Entscheidung und wenn, dann musste es auch ihr eigener Wunsch sein.
Noch immer grübelte sie darüber, wie wichtig war ihr das?
Was bringt es ihr, will sie es selbst erleben?

Zum Anderen trat ein anderer Mann in ihr Leben.
Nichts weiter als ein Mailkontakt.
Sehr nett, voller Inspiration, wie sich herausstellte auch für mich.

Aber in dem Moment als Rose begann ihm zu schreiben passierte in mir was.
Ich kam nicht mehr klar, so dass ich mit Eifer suchte was mich schmerzt.
Und Rose bremste ab.
Das was ich mir wünschte wird es nie geben.
Jetzt, nachdem sie weiß, was damals geschah.

Menschen ändern sich oder nicht.



Vom Rosenzüchtling

Donnerstag, 11. Juli 2013

Nebenwirkungen

Jeder Erfolg hat seinen Preis.

Bei mir ist es eine unvorhergesehene Nebenwirkung.
Niemand hatte mich gewarnt, keiner etwas vorhergesagt.
Die paar Freunde, die meinen Blog begleiteten sagten zwar "Pass auf" aber keinen von ihnen hatte diesen Grund gemeint.

Popp mich Schlank
Ich wollte ein Spiel, etwas Kink, etwas das Rose und mir gefällt. Der Schüssel dazu war mein Körper. Er sollte attraktiver für sie sein. Dass sie ihn annimmt und letztlich darüber bestimmt ahnte ich nicht.
Meine kühnsten Erwartungen wurden übertroffen.

Ich arbeitete daran zügig abzunehmen ohne mich selbstzukasteien und jahrelang in Askese alle zu vermeiden. Und Rose hatte ihre Liste.
Ein Punkt nach dem anderen wurde wahr.

Was, wenn ich zehn Kilo ab, und dann wieder einige Kilo drauf bekomme. Erhalte ich beim nächsten Abnehmschub erneut die Belohnung?
Solche Dinge blieben ungeklärt.
Es trat nie ein.

Binnen kurzer Zeit war es so weit.
Ich war rank, hatte 20 Kilo unten und Rose spielte weiter mit mir.
In Rekordzeit hatte ich alles erreicht, was ich wollte.
Wir hatten Spaß, wir hatten unseren Kink und ich war für Rose wieder der Mann, den sie zum Partner wollte.
Mir ging es gut.
Ich hatte und bekam alles zu glücklich sein.

Noch ein paar Tage danach nahm ich ab. Mein Gewicht lief nach, viel immer weiter ab obwohl ich nichts mehr dafür tat.
Ich aß soviel ich konnte, doch hatte sich mein Körper neu eingestellt. Schnell war ich voll, wollte nichts mehr und war sauer auf mich, wenn mir durch zu vieles Essen unwohl war.

Noch immer spielte Rose an mir, mit IHM hatte Spaß aber sorgte sich um mich. Ich nahm ab. Pro Woche verlor ich weiter ein bis zwei Kilo. Zu viel.

Nach knapp dreißig Kilo pendelte es sich ein. Mein Kalorienverbrauch, mein Essen und somit mein Gewicht.
Und die Nebenwirkung?

Popp mich Schlank
Was, wenn Rose weiter mach, wenn sie weiter an mir spielt.
Zu viel unten ist zu viel. Weniger soll es nicht geben.
Also hat Rose gestoppt.
Mein Kommen eingeschränkt, meine Orgasmen reduziert.
Popp mich Schlank eingestellt.

Mein Fazit:
Funktioniert das Schlankpoppen zu, ist es nach erreichen des Wunschgewichtes nur noch in kleinen Dosen anzuwenden, um Untergewicht zu vermeiden.



Vom Rosenzüchtling

Dienstag, 28. Mai 2013

Noch dünn?


"bist du noch immer so dünn?"

Ein Blogfreund fragt mich das in einem privatem Mail.

Ich habe erreicht was ich wollte.
Das reicht mir aus.

Vieles hatte ich probiert aus unserem Alltag auszubrechen.
Ich selbst hatte meinen Spaß, mit und auch ohne meine Blume.
Immer wieder versuchte ich sie in ein Spiel zu bringen.
Doch Rose wollte nicht.

Wir lebten nebeneinander her, sie in unserer Familie und ich in der künstlichen Welt.
Kinder, Eltern, Geschwister. Der Job, Wohnung, Haus und bei allem nicht zu vergessen, der Typ der am Computer saß.
Rose ließ viel über sich ergehen, ackerte und hielt die Familie am laufen.
Der Mann will Sex? Wie ich heute weiß hatte sie seltener das Bedürfnis danach, wie ich den Sex bekam.
Für mich war die Welt in Ordnung, bis an den Tagen als ich sah, wie sie zu welken begann.

Langsam laugte meine Blume aus.
Ich wusste warum, konnte aber nichts dagegen tun.
Ich half ihr hier, entlastete sie da und einmal in der Woche, Freitag Nachts holte sich Blume was sie braucht. Doch das half nur, den Niedergang aufzuhalten, nicht aber sie aufzurichten, geschweige wieder zum Blühen zu bringen.

Ein Spiel musste her. Etwas das Funktioniert, an dem sie auch Interesse hat.
Dickie, so habe ich begonnen, hat zu Blume gesagt, ich nehme ab. Was bekomme ich dafür.
Blume stieg ein, präsentierte mir aber Dinge, die mehr ihr wie mir zum Vorteil gereichten.
Eigentlich war es mir egal, mir ging es ums Spiel.
Doch hatte ich gedacht, Blume staffelt es Kiloweise ab, so machte ihre Liste doch etliche Sprünge.
Blume brauchte Zeit.

Es dauerte, bis Blume in unser Spiel fand.
Es dauerte, bis ich die Rosenknospe sah.
Es dauerte, bis ich sie in diesen Blog führte
und dann ging alles schnell.

Pfunde purzelten, Zusagen wurden eingelöst und wir entdeckten eine Welt die uns gefiel.
Aus einer Blume erwuchs eine wunderbare Rose, die lernte mit ihren Dornen umzugehen.
Aus Dickie wurde Dünn, wurde der Rosenzüchtling entdeckt.
Aus einem Spiel wurde ein neues Leben, das noch heute funktioniert.

Nichts ist mehr wie es war.
Alles hat sich verändert.
Und vieles so verändert geblieben.



Es ist ein Auf und Ab, aber es ist kein Kampf, den ich führe.
Von 111kg zu Beginn halte ich nun mein Gewicht.

Ja, lieber Blogfreund.

Ich bin noch immer so dünn.
Vom Rosenzüchtling

Dienstag, 1. Januar 2013

Verloren

Der Blick zurück in diesen Blog zeigt mir, ich habe mehr verloren als ein paar Kilo.

Abgenommen hat nicht nur mein Bauch
sondern auch die Anzahl meiner Orgasmen.
Früher waren es unzählige,
doch heute bleiben sie ungezählt
Keinen Einzigen habe ich mir selbst besorgt.
Und bei keinem nicht das Vergnügen
meiner Lady dabei gespürt.

Abgenommen hat mein Bestimmen über sie.
Die Lady will nicht und
die Herrin tut nicht was ich zu ihr sage.
Das Einzige was ich selber bestimmen darf ist,
womit ich meine Lady überrasche.

Abgenommen hat die Dicke meiner Haut.
Dinge die ich fühle treten schneller zum Vorschein.
Mein Fell hat abgenommen.
Bemerkungen die Treffen gehen durch.

Abgenommen hat mein Wunsch alles zu kontrollieren.
Da gehören auch meine Gefühle dazu.
Ich lasse sie zu und zeige sie Rose. Das tut gut.

Abgenommen hat meine Abneigung
gegen Praktiken aller Art.
Erst wenn ich weiß was es ist,
kann ich beurteilen ob ich es mag.
Ich schmecke daran
und entscheide mich ob es mir gefällt.
Und wenn nicht, dann gewöhne ich mich auch,
wenn es die Herrin so will.


Und bei allem ist es wie bei den Kilos.
Trotz, dass ich sie verloren habe
fühle ich mich um so vieles wohler
in meinem neuen Leben.
Hoffentlich hält es an.


Von einem sehr glücklichen RZ




...der von ihr bekommt was er so gerne hat.


Montag, 27. August 2012

Freiraum

Den gibt es zwischen uns beiden nicht mehr.
Zusammen, gemeinsam. Miteinander.
Wir sind auf Tuchfühlung zueinander, ein Platz dazwisch verbleibt nicht.

Weiche ich nur etwas zurück, so rückt die Herrin nach um mich im Anschluss daran noch weiter nach hinten zu drängen.

Die Herrin will immer mehr, sie kommt endlich aus sich heraus, wächst und fordert ihren Platz. Und ich hänge mich an, gehe mit ihr und treibe so durch sie zurück.

So ist es nun, dass ich bekomme, was ich mir wünschte.
Bisher tat mir das alleine Gut.
Und nun erlebt es auch sie.

RZ

Mittwoch, 8. August 2012

Suche

Ich kenne mich selbst nicht mehr.
Ich mag was gerade passiert.
Aber es verunsichert mich auch.
Ich bin über mich selber entsetzt.
Du bist es nicht.
(Nein er ist es nicht. Ihm gefällt, was er bei mir erlebt.)

[Sie ändert sich.]
[Ihr Anspruch sowie ihr Sex. Egoistischer und Freier.]
[Sie probiert aus und erforscht.]
[Rose sucht die neuen Grenzen.]

Ja, dir gefällt es.
Ich kann es an IHM ablesen.
An meinem sub-Anzeiger.

Von der Rose

@}-,-'-- <3 @}-,-'-- <3 @}-,-'-- <3 @}-,-'-- <3 @}-,-'--

Rose du bist nun auf dem Weg. Er wird dich verwirren.
Du wirst auch an dir zweifeln.
Aber lass dich nicht beirren sondern sei was immer du willst.
Was zählt bist du.

Ich bin bei dir und begleite dich dabei.
Genau so, wie du mich auf meinen Weg geleitet und behütet hast, so werde ich auch dich unterstützen, deinen eigenen Weg zu gehen.
Wohin er uns beide auch immer führt.

...und die Rose wird in all ihrer Wildheit noch größer und schöner werden.

Für und über die Rose
RZ

Dienstag, 19. Juni 2012

Ein Jahr Blog

Abnehmen änderte mein Aussehen.
Blog schreiben änderte meine Offenheit.
Aber erst was danach kam änderte mein Leben.

Ich hatte begonnen, Rose bestimmen zu lassen. Die Art, das Wann und Wo, das Tempo so gut wie alles rund um den Sex wurde nun allein von ihr bestimmt. Was mir verblieb war noch das Baggern und Erregen. Ich durfte sie bespielen und zeigte das ich wollte. Der Rest war ihres.
Ich betonte, wie wichtig es mir war. Das ich Freude daran habe und noch weiter gehen wollte.

Und dann kam der Tag, der mein Leben auf den Kopf stellte. Meine Gefühle wurden komplett durchgeschüttelt und viele meiner bisherigen Werte in Frage gestellt.

Der Tag, an dem Blume durch das Netz stöberte, Erklärungen dafür suchte was ich eigentlich wollte. Sie fand dann einige Seiten, entdeckte das Forum und begann sich mehr und mehr zu interessieren. Die Rose in ihr erwachte.
Sie wuchs und blühte auf. Als sie ihre Schönheit entfaltete kamen die Dornen dazu und um sie herum erschien der Glanz.

Ich war fasziniert von dem was ich sah. Rose war das, von dem ich träumte, entsprach schon in weitem meinen Wünschen, die ich eigentlich selber noch nicht kannte.
Dann entdeckte ich die Dornen, fühlte mich von ihnen Bedroht und in Gefahr.
Urplötzlich hatte ich Gedanken, ich müsse sie teilen. Das wäre für mich kein Gewinn, wie ich bis dato glaubte sondern Verlust.
Was wird aus mir werden, wohin will sie mich haben.

Ich wurde rasend, nicht vor Eifersucht sondern in meinen Gedanken. Gerade hatte ich begonnen, die Büchse zu öffnen und Pandora zu befreien.
Was hatte ich getan?
Sie hatte mein Wort und durfte tun was sie mag.
Und sie lernte dies zu nutzen. Für sich, für ihr Vergnügen und als Grundlage für unser neues Leben.

Das Abnehmen ist nur das sichtbare.
Was mich wirklich geändert hat war das Schreiben in meinem Blog.

Happy Birthday, lieber Blog.


Vom Rosenzüchtling


Freitag, 8. Juni 2012

Ein Jahr


Vor genau einem Jahr hatte ich meinen Entschluss gefasst, ich nehme ab.
Über das WIE hatte ich mir keine Gedanken gemacht. Es war mir sogar egal ob es klappt oder nicht.
Ich fühlte mich wohl wie ich war hatte jedoch einen anderen Plan.
Sie wünschte es sich von mir, liebt mich wie ich war jedoch auch gerne mit ein paar Kilo weniger.
Und wenn sie es mag kann ich sicher dafür auch was fordern.
Entweder von meiner Blume ein schönes Flötenspiel zu erhalten oder noch schöner,
dass sie mich wild reitet womit ich so noch nie geritten wurde.

"Was bekomme ich von dir, wenn ich abnehme",
war deshalb meine erpresserische Frage an sie.
Noch vor der Belohnung wurde das Ziel ausgehandelt. 20 Kilo.

'Ob ich die jemals schaffe' kam mir kein einziges Mal in den Sinn.
Ich wollte sie in ein Spiel bringen, dadurch anderen Sex erhalten
und deshalb gezwungen sein, etwas für meinen Körper zu tun.
Es wird dauern, aber ich werde sicher Spaß dabei haben.

Enttäuschung kam jedoch in mir auf, als ich die Sprünge entdeckte.
Kilo für Kilo würde ich nur belohnt werden.
Mit Dingen, die mir zwar erstrebenswert erschienen,
sich aber gedanklich nicht mit meinem Aufwand deckten.

Die ersten Kilo waren leicht. Wie immer wenn man eine Diät beginnt.
Doch es blieb weiter leicht. Ich bewegte mich etwas mehr.
Ging selbst in den Keller, wenn immer dort was zu holen war.
Ging täglich zum Bäcker, nur um gelaufen zu sein.
Ich führte den Hund, spazierte mit ihm kilometerweit bis er schlapp war.
Samstags fuhr ich mit dem Rad 15 Kilometer und dann wieder zurück.
Sonntags 50 Kilometer im Kreis.

Ich ass nicht mehr auf, achtete auf den Hunger, unterschied zwischen Appetit.
Selbst bestes Fleisch, leckerste Kuchen und mundwässernde Beilagen blieben da einfach liegen.
Ich lernte mich zu beherrschen.

Ihre Belohnungen blieben nicht aus.
Immer und wenn es so weit war arbeitete Rose ihre Liste ab.
Für mich begann eine schöne Zeit.

Vom (damals noch Dickie heute dem) Rosenzüchtling

Freitag, 27. April 2012

Neuer Schwerpunkt

Früher wollte ich immer. Am liebsten jeden Tag.
Entweder alleine oder mit ihr zusammen.
Zu kommen, sie zu spüren, in ihr und bei ihr zu sein.

Früher ist vorbei.
Wirklich?
Noch immer möchte ich jeden Tag.
Zwar nicht mehr alleine, jetzt nur noch mit ihr.
Ich möchte den Sex, die Berührung.
Ich bin süchtig nach meiner Erregung.

Und die bekomme ich, öfters als früher.
Und dazu noch besser, ja intensiver.

Mein Sex hat sich geändert. Mein Schwerpunkt liegt nun an einer anderen Stelle.
Ihre Erregung ist meine Erregung.
Alleine, sie zu berühren reicht bei mir oft schon aus.
Rose zu streicheln, durch ihr Haar zu fahren oder ihren Hals zu küssen.
Dabei zu spüren, wie es sie erregt. Wie die Erregung in ihr aufsteigt und sich meinen Zärtlichkeiten hin gibt.
Der Griff in ihren Schritt, das Kneten ihrer Brüste sowie das Zwicken in ihre Nippel braucht es alles nicht mehr. Wenn überhaupt, dann kommt es später, wenn Rose es mir erlaubt.

Ihre Haut weckt meine Begierde. Das Streichen durch ihr Haar.
Meine Finger, die ihren Nacken entlang streichen. Am Haar entlang, am Ohr vorbei. Hinauf zu ihrer Stirn. Sanft auf den Augenbrauen, das Nasenbein hinab, über einen Flügel auf die Backe. Von der Wange zu ihrem Kinn. Den Hals herab auf die Brust, hinüber zu ihrer Schulter, zurück und auf ihr Dekoletee.
Meine Finger folgen ihrem Busen, streichen dem Ansatz entlang, soweit es die Bluse nur zulässt. Nur die Haut, die sie mir zeigt. Ich bleibe dort, gleite nicht unter den Stoff und nicht darüber.

Meine Lippen sind an ihrem Hals und ich schmecke meine Lady. Ihr Atem strömt über meinen Nacken, leises Stöhnen dringt an mein Ohr.

Genau das ist es, was ich so brauche.
Diese Erregung will ich bei ihr spüren.
Ich will es sehen und fühlen, wie Sie an die Grenze kommt, um ihre Beherrschung ringt. Wie Sie beginnt abzuwägen ob jetzt ja oder erst später. Ob nur sie oder wir beide.
Was vernünftig scheint bei dem spontanen.

Sie bekommt von mir all das ,was ich ihr geben kann.
Ich gebe mich ihr völlig hin, in der Hoffnung, ihr so auch zu genügen.

Das ist der Sex, den ich nun Suche. Um (k)eine Befriedigung zu erhalten, so wie ich es mir erwünsche.
Und das öfters als es früher der Fall war.

Vom Rosenzüchtling



Dienstag, 24. April 2012

Formen

Die Rose formt sich ihren Prinzen.

Rose wusste schon immer genau, wie sie mich haben wollte.
Zärtlich zu ihr, gelassen bei den Kindern.
Lustig und unterhaltsam.
Ach ja, und mithelfend im Haushalt.
Wenn es denn geht auch gerne noch ein paar Kilo weniger.
Sollten eines Tages diese Ziele erreicht sein, dann ist alles gut.

Nicht so ganz.
Der Fortschritt ist immer während.
Veränderungen sind normal.
Stillstand ist somit Rückschritt.

Das Formen selbst hat gerade erst begonnen.
Rose formt hier, probiert da.
Nimmt sich, was ihr gefällt.
Interessiert sich nicht mehr für das was mal war.
Was ihr vielleicht, mir ganz bestimmt gefallen hatte.

Das 'Vielleicht' hat eine andere Bedeutung bei ihr bekommen.
'Vielleicht sollte ich bei meinem Zögling doch noch weiter machen.'
Das Wort hat nur noch Bezug auf mich, nicht mehr auf sie.

Sie formt.
Nimmt hier etwas weg, setzt an anderer Stelle etwas dazu.
Korrigiert mich oder ändert es auch wieder zurück.

Probieren, probieren und nochmals probieren.
Es ist kein vorgegebenes Puzzle in dem die einzelnen Teile schon lange ihre Position kennen. Bei dem das fertige Bild festgelegt ist.
Die Wünsche von Rose ändern sich.

Je mehr sie formt, ich mich ändere, ich mich unter ihrer Führung beuge und die Position erhalte, die sie mir gibt, umso mehr entdeckt sie neues.
Weitere Dinge, die noch geändert gehören.

Erst macht sie die großen, groben Formen, geht langsam aber auch schon in die Feinheiten über.
Ist das eine noch lange nicht ausgeformt, so wird das andere mit viel Liebe zum Detail modelliert.
Feinste Konturen werden bereits gezogen oder auch schon die Farbe aufgetragen.

Wie weit mein Weg noch dauert weiß ich genau. Ihr Werk wird nie enden.
Wann ich ihren Ansprüchen genüge und sie weitere setzt, das weiß nur sie.

Ich hoffe, ich schaffe den Weg zu ihrem Prinzen.


Vom Rosenzüchtling


Sonntag, 22. April 2012

Wünsche




"Du wolltest doch immer Sex zu dritt."

Wir sind gerade bei Bekannten als das Thema bei diesen aufkam.

"Wisst ihr, er träumt immer davon. Vorhin habe ich eine Freundin geküsst, dass hat ihm dann aber nicht gefallen."
Männern kann man eben nichts recht machen.
"Es muss ja nicht gerade mit ihr sein."

Rose und ich sitzen amüsiert dabei. Jeder von uns denkt sich seinen Teil. Habe ich doch in letzter Zeit schon oft gelesen, wie gefährlich die eigenen Wünsche sein können.

Was stellt sich der Mann, eben mein Bekannter vor?
Sicher den Klassiker.
Zwei Mädels, die sich Vergnügen,






sich in der Hauptsache um ihn und sein Mini-ich kümmern.








"Knutsch doch du mal mit einem Mann. Dann kommen wir schneller zu einem Dreier."

Ein Bild nach dem anderen poppt bei mir hoch.

'Hey Schatz,
du hast doch immer von zwei Frauen
gleichzeitig geträumt.
Heute ist eine Freundin da.'




Und was kommt danach?

Die Freundin hilft mit




Die Freundin schaut zu...




Und dann beachtet sie einen nicht mehr.




Ist es da nicht besser,
man holt sich einen Kerl dazu?



Einen Freund mit dem man alles teilt?




Mit dem man zusammen gibt



Dem man auch vertraut



Und keine angst haben muss




Wohl dem, der weiß, was er will.
Keine unbedachten Wünsche hat.
Und sich nicht vom Leben überraschen lässt.

Denn,
die Realität ist die Erfüllung deiner Wünsche.







Wie wäre es mit einem Pärchenabend?







Donnerstag, 15. März 2012

Märchenhaft



Rose hat sich verändert.


Am deutlichsten, seit sie das Märchen gelesen hatte.
Dornröschen.
So jung, so schön, so unschuldig, so formbar. Eine Prinzessin, geschult wie andere Prinzessinnen und Prinzen. Auf der Suche nach der wahren Liebe und ihrem eigenen Streben nach der eigenen Vollkommenheit.

War Rose früher auf der Suche nach ihrem Prinzen,



so versucht sie doch nun aus mir ihren Prinzen zu machen.



Lagen ihr früher die Zwerge zu Füßen,



so dienen diese heute dazu, den Prinzen zu stützen.



Hatte der Prinz früher in den Haaren Rapunzels gehangen, so ist er heute von ihnen an den Thron...


...gefesselt.



Am Besten zu vergleichen ist dies

mit dem Märchen von Rotkäppchen.
Jeder weiß wie die Geschichte endet...



Auch bei meiner Rose?








Mittwoch, 14. März 2012

Sharing

Ich und teilen?

Na klar.
Ich kann teilen, abgeben, zusammen genießen.

Rose ist da anderer Meinung.
Und ein einziges Mail hatte mir deutlich gemacht:
Ich kann es nicht.
Zumindest nicht bei ihr.

Ich kann sie nicht teilen, brauche sie ganz für mich.

Und:
  1. Rose will nicht geteilt werden
  2. Rose will mich glücklich sehen


Das heißt für mich, wir teilen nicht,
ich habe sie für mich allein.

Dafür bin ich ihr nochmals so dankbar.


Für den Glückspilz

































Und ob Fruchtschnitte dann ein neues Shirt bekommt?





Donnerstag, 1. März 2012

Eigenheim

Ich möchte mit Rose leben, zusammen und gemeinsam.
Der Wunsch nach einem eigenen Zimmer war nie sehr groß.

Nein, ein eigenes Wohnzimmer soll es nicht geben.

So soll es nicht sein...












...und worin besteht überhaupt der Nutzen von solch einem Wohnzimmer?
Kann mir das mal einer erklären?










 
Ach so...!!!


Vom Rosenzüchtling