Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Sonntag, 30. Oktober 2011

Sound

Kurz vor einer Baustelle werden wir von einem Ferarri überholt, fahren in der Baustelle hinter im.

Der Sound ist nicht schlecht. Am Baustellenende gibt er Gas, das Röhren nimmt zu und Rose grinst über alle vier Backen.

"Wenn wir noch eine Weile hinter dem herfahren brauche ich was zum Aufwischen."
"Du hast dich doch früher nie für so etwas interessiert."
"Ja, Zeiten ändern sich," sagte Rose mit einem breiten Grinsen.

Noch 300km bis zum Ziel

Gruß vom Rosenzüchtling


gepostet mit meinem Smartphone

Unterwegs

"Hast du Gerti eingepackt?"
"Hab ich. Liegt gleich oben auf."
"Und wenn jemand den Koffer auf macht?"
"Dann sieht er sie eben gleich."
"Ich hatte mir überlegt, ob ich den Strapon mitnehme. Hab es aber nicht gemacht. Wenn jemand den Koffer öffnen."
"Das ist mir doch egal. Und die denken sich sicher, dass das nicht wegen dir sein kann. Entweder kann ich nicht, dann brauche ich ihn für dich. Oder ich will ihn..."
"Ja, aber er hätte eh keinen Platz mehr gehabt. Höchstens bei dir drin."

Ich hoffe, sie meinte in dem Moment den freien Platz im Koffer.
Noch 500 km bis Wien...


Gruß vom Rosenzüchtling

gepostet mit meinem Smartphone

Zauberhaft

In der Nacht bevor wir nach Wien fuhren gingen wir etwas früher zu Bett.
Was mich dort erwartete war absolut zauberhaft. Ich werde nicht sagen,
was Rose mit mir gemacht hat, jedoch hat es mir einfach nur gut getan.

Das letzte Mal das ich das erleben durfte ist schon über 20 Jahre
vergangen und lag vor meiner Zeit mit Rose.
Ich hätte nie erwartet, das von Rose zu erhalten. Dabei war sie absolut
zärtlich. Ich bemerkte die ganze Liebe, die sie mir zu hat, die sie in
die ganze Aktion legte.

Mich durchlief von der ersten Sekunde, in der ich registrierte, was sie
mit mir vor hat ein wohliger Schauer, der bis zum Ende anhielt und sich
noch in das anschließende Kuscheln herüber zog.

"Mehr geht nicht. Ich habe es gemacht so gut ich konnte."
"Es war zauberhaft. Vielen Dank."
"Du hast es dir verdient und du hast es gebraucht."
Ja, sie hatte recht. Gebraucht hatte ich es. Das Verdient muss sie
entscheiden.
"Ich habe aber keine richtige Ahnung davon. Habe einfach nur ein paar
Sachen versucht."
Mir entfuhr ein leichtes lachen.
"Was ist los?"
"Vor wenigen Minuten hat mich eine Lady aus einer anderen Welt danach
gefragt."
"Das weiß ich nicht."
"Ich weiß. Du warst schon im Bad, konntest das Mail nicht mehr lesen."

Ich kuschelte mich noch an Rose, die mich fest in den Arm nahm und lange
an sich drückte.
Energie pur für den nächsten Tag, für die lange Fahrt.

So, ich mach jetzt Schluss.
Die Sommerzeit ist beendet, Roses Wecker nicht umgestellt. Deshalb ist
sie nun eine Stunde zu früh fertig und ich muss mich nun beeilen mit
Richten und dem Frühstück machen.
Heute warten viele Kopfe darauf gefüttert zu werden. Und das nicht im Bett.


Gruß vom Rosenzüchtling

Samstag, 29. Oktober 2011

Ein nicht alltäglicher Abend

Rose wollte schlafen, ging ins Bett. Ich ging hinterher, wir kuschelten kurz und schliefen ein.

Wahrlich ein nicht mehr alltäglicher Abend den wir zwei so verbrachten. Ohne Schnörkel, Gemache, Getue. Eben Einfach.
Die Abwechslung macht es. Immer unter Volldampf? Kein Schneller? Nie mehr Langsamer? Erst wenn die Luft raus ist? Nein, auch so macht es Spaß. Alles andere als Alltag.


Die Nacht war hart.
Ständig drehte ich IHN nach hinten, kniff meine Beine zusammen und zog die Knie an. Meine Möglichkeit IHN zu reizen, damit er mich nicht reizt. Es reichte um zumindest zwischen vier und sechs Uhr immer wieder Schlaf zu finden. Danach ging es nur noch mit kuscheln. Einfach nur neben Rose liegen. Den Kopf an ihrem Rücken, an ihrem Nacken an ihrer Schulter. Nur dieser Kontakt reichte mir als "Schlummertaste" für jeweils weitere 10 Minuten.
Ab sieben Uhr war aber auch damit Schluss. Ich hatte heute nichts vor, zumindest nichts was ich um die Uhrzeit hätte erledigen können.
Ab ins Bad, danach an den Rechner, Blog, Forum, Mails auf neues checken.
Blog schreiben? Nichts passiert. Kann man auch dokumentieren, mache ich vielleicht später. Kurz nach acht tut sich was. Mehrere Mails hin und her und es wird eng.

Neun Uhr ist Schicht! Da hat das Frühstück bei Rose am Bett zu stehen.
Also weg vom Rechner, routiniert anrichten in 10 Minuten. Schneller geht's nicht, die Eier brauchen Zeit.
Frühstück ans Bett, Rollladen Hoch, Hose runter, zu Rose ins Bett: Wachkuscheln.
Ich geb mir mühe, sanft, zärtlich und finde auch den Draht zu ihr. Sie beginnt zu schnurren, ist leicht erregt und richtet sich auf - Frühstück.

Ich gebe ihr den Kaffee, schmiere ihr Brot, öffne ihr Ei. Routine eben.
Als Rose fertig ist legt sie einen Rest Brot zurück auf den Teller, ich räume alles auf dem Tablett zusammen und lege mich hinter sie ins Bett.
Ich hole mir meine Belohnung ab. Zusatzkuscheln.

Hinter ihr liegen, ihren Nacken kraulen, die Schulter und ihre Seite streicheln. Rose macht eine Bewegung mit dem Becken, stößt gegen meinen Schwanz - steht!
Ich fange mit Stoßbewegungen an, rubble mit IHM an Roses Hüfte.
"Mach ruhig weiter."
Ich machte weiter.
"Du kannst mich benutzen."
Ich stoppte.
"Du kannst mich benutzen um dich an mir zu rubbeln."
"Ich benutze dich nicht."
Die Stimmung war weg. ER war noch voll da. Aber dieses Wort, von ihr, über sich. Da will ich nicht mehr.

Rose drehte sich zu mir. Nahm mich in den Arm und drückte mich.
Was hatte ich doch gestern für einen Quatsch geschrieben?

Du mich - tut gut.
Ich dich - das brauche ich.


Rose mich berühren tut gut?
Ich brauche ihre Umarmung viel mehr als das Bisschen wenn ich sie berühre. Der absolute Glücksflash. Kraft und Energie für die nächsten Stunden. Ich genoss diese gefühlten zehn Minuten Umarmung von ihr. Als sie nachließ begann ich sie zu streicheln. Sanft am Hals, die Wangen hoch zu ihrer Schläfe. Die andere Hand auf ihrem Bauch, zu ihrem Brustansatz, um die Brust herum, an ihrer Seite entlang bis runter zu ihrer Hüfte. Rose spreizte leicht die Beine. Meine Hand glitt in ihren Schritt, zärtlich ohne Druck strich ich über ihre Muschel. Ja, sie mag das. Meine Hand ging hoch zum Hosenbund, ihre Hand ebenfalls. Bevor sie mich erreichte war ich schon wieder auf der Hose über der Muschel, machte weiter wie bisher.

Genau das durfte ich. Nicht mehr. Ich fing wieder an mich zu rubbeln.
"Du kommst nicht."
"Ja." Braucht sie mir nicht extra zu sagen. Auf diese Weise will ich nicht kommen. Selbst wenn ich muss.
Roses Atmung wurde fester, ihr Oberkörper spannte sich an.
Dann war Schluß. Sie schloß die Beine.
War sie gekommen? Will sie nicht kommen? Hat mich das zu interessieren?
Es hat mich zu interessieren, wenn sie kommen will das sie kommen wird. Es hat mich zu interessieren, wenn sie nicht will, dass ich nichts tu.
Aber ob was war ist allein ihr Ding. Auch wenn es mich interessiert braucht es dies doch nicht.

Rose drehte sich zu mir.
"Leg dich hin und genieße."
Ich lag auf dem Rücken, kaum eine andere Sicht als die Decke und schloss die Augen.
Rose machte nicht viel. Sie umfasste meinen Schaft. Was für ein geiles Gefühl.
Nach einigen Sekunden entließ sie ihn, setzte an der Wurzel erneut an und hielt IHN fest.
Das Reicht! Kein Wichsen. Keine Bewegung. Allein das kann man genießen. Ob ich so gekommen wäre? Keine Ahnung. Rose machte das Spiel gute zehn Mal, immer fünf bis zehn Sekunden lang. Nur halten.

Boaaaa.

"Gut. Zieht euch an ihr zwei. Das reicht."
Rose dreht sich um, ist das letzte Stück vom Brot.

Ja, das reicht. Nach dem nicht alltäglichen Abend endlich wieder Alltag.


Gruß vom Rosenzüchtling

Freitag, 28. Oktober 2011

Berühren

Rose ging es mal wieder nicht so gut. Sie ist früh ins Bett, möchte doch fit fürs Wochenende sein.
"Bleib ruhig noch. Du willst ja noch fertig machen".
Sie hatte recht, wollte ich. Aber, was machte ich gerade? Rumstöbern, Einlesen in ein paar längere Themen, locker Chatten und Daten bereinigen. Nichts davon war wichtig aber so früh wollte ich auch noch nicht schlafen.

Mein Rechner läuft wieder. Neue Platte, alte Daten. Das Klonen hat geklappt, die Daten waren sicher.
Der Chat lief sehr locker. Ein Satz pro Minute. Eine gemütliche Unterhaltung.
Das Einlesen klappt nicht, das Thema zu weit weg.
Nichts neues beim Stöbern.
Irgend etwas fehlt mir.

Rose, die nicht im gleichen Raum ist.
Ich merke es. Da fehlt etwas. Es genügt mir, wenn sie im gleichen Raum ist, zu wissen, dass sie da ist. Ich will zu ihr.
Der Chat ist aus, die Daten müssen warten. Bevor ich ausschalte ein kurzer Blick über die Seiten.
Ein neuer Kommentar. Gleich Antworten.
Ein neues Thema. Jedoch nicht an mich.

Es ist spät, ich fühle mich einsam, gehe ins Bett. Als ich ins Schlafzimmer komme ist die Müdigkeit weg. Draußen geblieben.
Ich kuschele mich an Rose, lege meinen Kopf gegen ihren Rücken. Ich entspanne.

"Na, fertig?"
"Das hat mir gefehlt."
"Was, deine Rechner?"
"Nein, die Berührung."
"Die ist dir wichtig?"
"Ja. Ich brauche sie. So. Einfach nur berühren."
"Ich weiß. Ich habe es schon geschrieben, das dir das wichtig ist."
'Grins'
"Und dass das eine gute Hmmm..."

Mitten im Satz, mitten im Wort. Sie wollte sich nicht verquatschen. Sie hat sich nicht verquatscht. Ich habe es trotzdem verstanden.

Ja Rose. Mein Wunder Punkt.
Nichts zum Spielen. Nichts zum Toppen. Ich kann es sagen und du wirst es machen wenn dir der Sinn danach steht. Das Grausamste, das Schlimmste das du mir antun kannst.
Ich habe es in der Hand. Ich kann es steuern. Aber nur, das es nicht geschehen soll. Wenn es geschieht, dann tut es weh. Geht unter die Haut.

Nicht Berühren tut weh.
Ich will dich berühren.
Es hilft mir. Es beruhigt mich.
Du mich - tut gut.
Ich dich - das brauche ich.

Du weißt es. Du sagst es - beinahe. Du hast es schon gemacht. Die härteste Strafe, die ich bisher erleben mußte. Dich nicht berühren dürfen. Hart, brutal und für niemanden zu sehn.

Ich werde alles tun, um diese Strafe nicht zu verdienen.

In Liebe
Dein Züchtling



gepostet mit meinem Smartphone