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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Recht so

Zuhause wartete Rose. Wenig war zu sehen von ihrer Krankheit. Schmerzen sieht man nicht. Rose kann machen, das Andere ihre Schmerzen, ihren Schmerz nicht sehen.
Nicht schön für mich, ihr gutes Recht.

Einen kurzen Blog, etwas Kleines stellte ich ein. Jeden Tag. Ich möchte das, ich brauche das. Recht so.

Was wird mich erwarten? Die SMS. Rose sagt es mir. Es wird schön. Was sie machen wird ist schön. Recht so.

Stunden hänge ich im Netz. Auf 4 Seiten komme ich nur. Eine fünfte kam gestern dazu.
5 Seiten, 4 Stunden. Ist das gut? Ist das so recht?

Ein paar kleine Mails, ein kleiner Chat. Rose zieht sich zurück. Wegen der Schmerzen. Macht sie recht so.

Alleine im Netz, alleine im Chat. Keiner hat Zeit, ich nehme sie mir. Mein Recht.

Zu spät komm ich ins Bett.
"Zu spät. Zu Lang im Netz. Zu wenig Zeit. Zu wenig Aufmerksamkeit. Werd wie ich war."
Sie hat recht.

Ich kuschel mich an, sie weist mich zurück. Recht so.

Die Nacht war sehr hart. Ich kuschel mich an. Sie scheucht mich davon. Ihr gutes Recht. Recht so.

Nun sitz ich im Bus. Denk nach über mich. Ich will nicht so sein. Gefangen im Netz.
Gefangen im falschen Netz.

Lady, ich möchte mich in deinen Maschen verfangen, verheddern, verlieren.
Du wartest nicht. Das zeigst du mir auch.

Recht so.


Rosenzüchtling

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