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Mittwoch, 28. September 2011

Dazwischen

Die 0 wollte ich schon lange nicht mehr. Klein und kompakt fällt man damit nicht auf. Flexibel ist sie, macht alles mit. Nichts zu sehn von ihr wenn sie das ist.
Neben IHR besteht keine Gefahr. Da ich keine 0 zu erwarten.

Die 1, die 2. Beide stabil genug, um um zufallen. Nicht schlaff und matt. Ein klein bisschen mehr. ER ruht sich noch aus, wartet auf mehr. Größeres erwartet IHN.

Die 3 und 4. Die Meldung kommt. ER ist da. Zu sehen und im Kopf angemeldet. ER ist auf Standby. Flexibel. Biegen kneten, was immer man will, was immer Frau MACHT! Ihre Macht! Als Grundhaltung o.K. Auf jedem Gelände. Eben dort noch unverfänglich aber imposant. Bereit zum Sprung.

Die 5 und die 6. Es wird ernst. In der Enge zeichnet ER sich deutlich ab. Das Jucken wird permanent. ER will mehr, macht auf sich aufmerksam. Anschmiegsam, paßtsssich noch an. Das Aussengelände wird so gemieden. Dort hinter Rosen ist die 6 ständiger Begleiter. Ab 6 ist zunehmend mit Flecken zu rechnen.

Ab 7 geht es. Nicht ideal, aber machbar. Der Mantel passt, damit auch im Regen alles auf der richtigen Seite nass bleibt. Die 7 animiert. Zum Spielen. Zu mehr. Eine Rose erfreut sich schon an deren Erscheinen.

Die 8 macht Spaß. Beiden. Auch mir, somit allen dreien. Das Denken fällt schwerer. Der Kopf wird leerer, eine Umverteilung fand statt. Ich trage sie stolz neben ihr durch die Stadt, wohin auch immer. Dort gehört eine 0-3 zu meinen Problemen, die 5 und 6 sind erwünscht, gerne gesehen. Ab der 7 wird es ihr Problem. Sie hat dann die Kontrolle, bestimmt was passiert. Ich bin nur dabei, schaue zu, bin dicht an Rose. Jeder soll es wissen, soll es sehn: Die 7 ist wegen ihr.

Ab 9 wirds Eng. Zu viel Reibung erzeugt Feuchtigkeit. Kennt man ja von früher Jugend.
Die 9 ist die Arbeitshöhe, damit kann man alles Machen. Sollte man meinen. Schlafen geht nicht! Sie ist da, kostet Energie, will benutzt werden. Die 9 hat Autopilot. In der Lage, andere Instrumente und Warnanzeigen auszuschalten, sich dem Ziel selbstständig zu nähern.
Kommt sie im Schlaf, weckt sie dich auf.

Die 10 ist grausam. Allein und auf manuellem Betrieb leicht zu beherrschen. Jedoch fremdbestimmt tut es weh. Sie quält. Ständig pocht, drückt und sticht sie. Schreit nach Erlösung, klingt ab bei jedem kleinen Kontakt um danach noch stärker zu quälen.
Muscheln mögen die 10. Jedoch können Muscheln bei meiner 10 schlafen.


Dazwischen

01:00
Hingelegt mit 4. Schon schwer zum Schlafen. Aber ich beherrsche die Methode.
02:00
Aufgewacht mit 6. 2 Tage ohne und ohne wissen wann. Die Trick funktioniert noch.
03:00
9 oder 10? Dazwischen. Drücken - 10! Der Trick - 10! Quetschen, kneten - 9! Der Trick auf extreme Form - Schlaf.
03:30
10. Au. Drücken - 10. Trick - 10. Komm runter! Will nicht runter kommen, muss ihn holen.
Zwischen 9 und 10. So ist's gut. Tiefe, feste Atmung. Bei dieser Atmung geht es. Da hört sie nichts.
Nein. So nicht. Noch nicht. warten. Der Trick muss anders gemacht werden.
03:45
10!! Geht so nicht, kann so nicht bleiben. Kuscheln! Vorbereitung dazu. Wieder ist die Atmung tief und fest. STOP. Ah, weiter. Ich habe sie nicht gehört, die Atmung war kurz weg. War zu gefährlich entdeckt zu werden. 10! Mir platzt bald was.

Ankuscheln.
"Hmmmm, schön, wie spät?"
"Vier Uhr."
Eine Hand, ein Griff.
"Ah, du hast Spaß. So ist es gut."
Nicht an ihr, nicht mit ihr. Und er tut weh.
Dazwischen. ER tut weh. Kein schlafen, Schmerzen.
Schöne Schmerzen?
Als Vorfreude ja.
Weil ich weiß in ein paar Minuten ist es so weit.

Jetzt, heute, hier: NEIN!
Kein Schlaf zu finden, Schmerzen, kein Ende zu sehen.

Dazwischen.
Und keine Kante in sich.

Gequält Dicki

1 Kommentar:

  1. Du schreibst genial!
    Wow! Wahrscheinlich nur vom eingeweihten Mann zu verstehen, von der wissenden Partnerin nur zu erahnen.

    Welch süßer Schmerz.
    Welch geile Qual.
    Die Vorfreude als Super-Droge inkl. Entzugserscheinung.
    Welch erregende Erinnerung daran an späteren Tagen.

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