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Donnerstag, 22. September 2011

Warum? Warum? Warum?

Wie bin ich drauf?
Bis vor wenigen Wochen hatte ich ein normales Leben. Alles war normal.
Frau macht den Haushalt, Wäscht, Kocht, Bügelt.
Mann macht den Rest: Wäsche anziehen, eindrecken. Essen, Topf und Teller stehen lassen, fragen wo das Hemd ist, das noch aufs Bügeln wartet.
Die Kinder - Jungs - orientieren sich am Vater. Recht so.

Der Sex - etwas mehr als normal. Besser als Normal? Es reichte.
Ich wollte Sex und bekam ihn - Gut.
Ich wollte Sex, bekam ihn nicht - selbst ist der Mann.

Alles Normal, EASY LIVING.


Was ist passiert?
Ich wollte abnehmen, sie unterstützte mich wunschgerecht mit Sex.
Wo ist der Unterscheid?
Ich wollte Sex und bekam ihn - Besseren.
Warum? Wegen drei oder vier Kilo weniger?
Ich verstehe mich nicht.

Sie blätterte im Blog und wir unterhielten uns darüber.
Wir sprachen kurz über FLR - war uns zu viel.
Und ich machte die Wäsche.
Sie testete mich - "Putz das Bad!"
Und dazu machte ich die Wäsche und Kochte.
Es funktionierte und der Sex war großartig.

Sie teaste mich in der Öffentlichkeit, ließ mich stehen, nahm sich was sie wollte, ließ mich stehen, brachte mich zum Stehen, obwohl sie nichts wollte und lies mich dann auch stehen.
Phänomänal.

Vor 3 Monaten war Sex das Größte.
Jetzt ist es auch das Warten auf den Sex. Zwei, drei Tage mit harten Nächten, harten Arbeitstagen.
WAS HAT SICH GEÄNDERT?

Brauche ich etwas für die Arbeit, fürs Büro wie einen Kuchen, so mache ich den selbst.
Und tags drauf kommt sie und meint:
"Mein Chef hat am Montag Geburtstag. Der Herrenkuchen ist dafür richtig."
Ich werde nicht gefragt. Sie sagt mir nicht, was sie braucht. Sie sagt nicht einmal was sie will.
Ich hatte einen ganz Harten in der Hose.

Warum?
Sie tut doch nichts, sie macht doch nichts.
Warum?
Ich erkenne mich nicht mehr.

Früher wollte sie die Bestätigung, ob das der richtige Kuchen sei, ob man den anbieten kann, damit sie ihn macht.
Jetzt will sie nicht mehr die Bestätigung, sie bestimmt was. Und das sie ihn nicht machen wird merkt sie an ihrer nassen Muschel.
Sie wirkt anders, wirkt dominanter. Ist sie es?
Sie ist fürsorgend, bedacht mich nicht zu überfordern.
Dominant ist sicher anders.

"Das Fesseln deiner Göttin hat dir ja gefallen. Bist ja gleich zwei Mal gekommen. Sollen wir die Rollen tauschen? Du bist doch dominanter!"
"Das war anders. Total anders."
Früher habe ich sie gefesselt, ans Bett gebunden, mit Seilen, Schals oder Gürteln verschnürt. Die damalige Frau, nennen wir sie einfach Blume hat es mit sich geschehen lassen, weil ich es so wollte. Blume wollte mir den Spaß gönnen. Ob und was sie dabei empfand, hatte sie mir nicht gesagt. Zumindest war ich immer darauf bedacht, sie zu befriedigen. Wie befriedigend die Orgasmen für Blume waren? Diese Spiele waren selten!
Jetzt hat sie die Macht. Eine Göttin zu fixieren, zu benutzen DAS hat was!
Was ist anders? Es ist die gleiche Frau. Jedoch nicht einfach eine Blume, es ist eine Rose.
Es ist DIE Rose.
Wo ist der Unterschied?

Eine Dominanz gibt es so nicht. Jedoch, sie strahlt. Ihr neuse Bewustsein, ihr neues Körpergefühl. Die Ausstrahlung die sie hat.

Ja, da ist was. Ich habe einen Grund:
Beim Teasen, beim Spiel an mir. Ich habe in ihre Augen sehen können, sah das Überlegene. Das Verächtliche. Ihre Macht.
Das ist mein Antrieb. Zumindest ein Teil davon, aber nicht alles.

Mein Spiel an meiner fixierten Göttin war so extrem, das ich bei dem Gedanken, was ich gerade tue nochmals kam.
Der Unterschied zu früheren Spielen? SIE. Nicht nur eine Blume. Eine ROSE.
Zu wissen, alles was ich tue kann Konsequenzen haben.

Was gibt es am Wochenende zu essen?
Die Frage als Aufforderung, mir gefälligst darüber klar zu werden, dass das Wochenende bevor steht.
Die Frage: "Was soll ich machen" oder "Was willst du" werde ich wegen dem Essen so schnell nicht mehr hören.
Es sind so einfache, kleine Dinge die IHN erregen. Das passiert ohne mich. Erst geht ER hoch, dann fange ich an nachzudenken, was sie gesagt hat. ER hört ihr eindeutig besser zu als ich!


Das Ganze hat mein Leben stark verändert. Jedoch bin ich mir nicht im klaren, was ich will.


Meine Gedanken kann ich nicht richtig einordnen. Genau so wenig wie das Gefühl dafür.
Ich stehe zu Rose. Ich will ALLES machen was sie will.
Sie will machen was ich möchte.

Den ganzen Tag hoch erregt zu arbeiten ist schwer, aber ich bekomme es hin.
Den ganzen Tag mit all diesen Gedanken im Kopf? Ich bekomme nicht mal den Kaffee in die Tasse!

Wo ist meine Grenze? In welcher Richtung?
Es erregt mich, benutz zu werden. Es gefällt mir ihr zu willens zu sein. Es befriedigt mich, ihr die Arbeit abzunehmen.
Ich liebe den Sex, ich brauche Befriedigung, ich will Orgasmen.

Paßt das in einer FLR-Welt zusammen?


Wirres Zeugs. Glaubt mir, was ihr zu lesen bekommt ist schon gefiltert und sortiert, korrektur gelesen und gekürzt.
Eben wirres Zeugs.

3 Kommentare:

  1. wirres Zeug?...glaub mir, ihr habt (so wie wir) in wenigen Wochen große Veränderungen in eurem Leben herbeigeführt, die ruhig verwirren dürfen! Uns geht es ähnlich. Und das muss und soll wohl auch so sein, denn ihr und wir haben viele Jahre ein ganz "normales" Eheleben geführt und plötzlich ist "alles" anders...

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  2. wie du dir vorstellen kannst, sehe ich das auch so

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